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Lehrplan

Derzeit umfasst der praxisnahe Unterricht folgende Fächer:

1. allgemeinbildende und kaufmännische Fächer

BWL/Schriftverkehr 3 Wochenstunden
Englisch + Fachsprache 2 Wochenstunden
Kaufmännisches Rechnen 2 Wochenstunden
Rechnungswesen 2 Wochenstunden
Rechtskunde + Volkswirtschaftslehre 2 Wochenstunden

2. fachliche Ausbildung

Darstellende Geometrie 1 Wochenstunde
EDV + CAD 2 Wochenstunden
Entwurfzeichnen 4 Wochenstunden
Form Licht Farbe 1 Wochenstunde
Freihandzeichnen 4 Wochenstunden
Kunstformenlehre 1 Wochenstunde
Warenkunde Küche / Bad 2 Wochenstunden
Warenkunde Textil, Bodenbeläge, Tapeten 3 Wochenstunden
Warenkunde - Möbel 4 Wochenstunden
Verkaufstraining 5 Wochenstunden

3. Praktikum

Betriebspraktikum

VERKAUFSTRAINING - Rainer Chistée

Schlüsselqualifikationen eines erfolgreichen Verkäufers - CHISTÉE MARKETING9 Beratung & Training
Selbstkompetenz - Sachkompetenz - Sozialkompetenz

Selbstkompetenz - Klarheit im persönlichen Rollenverständnis/Balance

  • Balance zwischen Beruf und Privatperson
  • entwickeltes Selbstkonzept
  • physische und emotionale Stabilität
  • Mut, Zivilcourage
  • Selbstkontrolle, Fähigkeit sich zurückzunehmen
  • Mitmenschlichkeit

Persönlichkeitsbezogene - Fähigkeiten/Eigenschaften

  • Authentizität und Charisma
  • Offenheit, Phantasie, Vision
  • Selbstbeherrschung
  • Kreativität
  • Gestaltungswille, Initiative
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Lernbereitschaft
  • Pünktlichkeit
  • Genauigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Fleiß, Ordnung, Sauberkeit
  • positives Denken
  • Loyalität
  • Diskretion
  • Neugier
  • Veränderungsbereitschaft
  • Flexibilität
  • Frustrationstoleranz
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Tüchtigkeit

Sachkompetenz - Fähigkeit theoretisch zu denken

  • logisches Denken
  • systemisches Denken (mehr-dimensional, vernetzt)
  • Denken in Hypothesen
  • symbolisch Denken (Sprache, visualisieren)
  • vereinfachen können
  • Theorie&Praxis verbinden
  • Synergien erkennen
  • Beschreiben können
  • Strukturen zusammenführen

Methodenkompetenz

  • Problemlösungstechniken
  • Steuern von Gruppen
  • Kreativitätstechniken
  • Moderationstechniken
  • Time-Management
  • Präsentationstechniken
  • Umgang mit Informationen
  • Planungstechniken
  • Konzentrationstechniken
  • Entspannungtechniken

Berufsorientierte Allgemeinbildung

  • Sprachkenntnisse
  • EDV-Anwendungen
  • BWL-Grundkenntnisse
  • Marketing und Verkaufsorientierung
  • Sicherheit
  • Umwelt
  • Qualität

Sozialkompetenz

Kommunikationsfähigkeit

  • sich in andere hineinversetzen können
  • sich präsentieren können
  • rhetorische Fähigkeiten
  • Interesse an der Meinung anderer
  • Verständnisorientierung
  • aktive Suche nach Konsens
  • Sprach- und Ausdrucksfähigkeit
  • Kommunikationstechniken
  • Einfühlungsvermögen

Teamfähigkeit

  • Konfliktfähigkeit
  • sich einem gemeinsamen Ziel unterordnen können
  • eigene Position einbringen
  • an Problemlösung (Konsens) interessiert sein
  • Verständigungsorientierung
  • bereichsübergreifend (auch interkulturell) denken, agieren können
  • Kompromißfähigkeit
  • integrative Fähigkeiten

Führungskompetenz

  • sich selbst motivieren
  • Ziele vereinbaren können
  • Ziele selbst setzen können
  • Feedback geben können
  • Entscheidungen treffen
  • Planung, Organisation, Kontrolle
  • motivieren, delegieren
  • kritikfähig sein
  • überzeugungsfähig sein
  • Wissen weitergebe

DARSTELLENDE GEOMETRIE - Mag. Gerhard Nickl

Dreidimensionale Darstellung ist ein unersetzbares Handwerkzeug des modernen Einrichtungsberaters, vielfach heute mit dem Irrglauben behaftet, diese Arbeit vom Computer ausführen zu lassen und sich somit das Erlernen von Perspektivzeichnung ersparen zu können.Wie Untersuchungen der jüngsten Vergangenheit zeigen, ist dies ein möglicher Weg, der jedoch im Verkaufsbereich immer unbeliebter wird. Gründe dafür liegen in der absoluten Vergleichbarkeit der Entwürfe, Darstellungen ohne wirklicher Wohnatmosphäre und letztlich mangelnde optische Kreativität und Vertauensbildung gegenüber dem Kunden.Eine vor dem Kunden gefertigte Handskizze des Raumentwurfes, selbst wenn es sich nur um einen Teilbereich handelt, schafft Vertauen und zeugt von fachlicher Kompetenz.

ENTWURFZEICHNEN - Mag. Christian Dallio

Das Endziel des Entwurfzeichnens ist die Herstellung normgerechter und ausführungsreifer Einrichtungspläne.Dies erfordert Zeichenkenntnisse zur maßstäblichen Raumdarstellung in Grundriss, Aufriss, Seitentriss und Perspektive. Ehe konkrete Entwürfe erarbeitet werden, soll der Schüler mit den grundsätzlichen Begriffen, Regeln und tektonischen Vorgängen der Raumgestaltung im allgemeinen und mit den Grundfunktionen des Wohnens sowie deren Konzepten unter gegebenen Voraussetzungen im besonderen bekannt gemacht werden. 

FREIHANDZEICHNEN - Mag. Rudolf Berger

Die Freihandzeichnung ist ein für den Einrichtungsberater in vielen Situationen der Kundenberatung und des Entwurfs rational einsetzbares, überaus flexibles und kreativ anwendbares Mittel zur Darstellung von gestalterischen Sachverhalten. Die Freihandzeichnung ist, richtig angewandt, daher ein wichtiges Kommunikationsmittel, das dazu beitragen kann, Vorstellungen zu verdeutlichen und Irrtümer im Abwicklungsprozess zu vermeiden.

Die Strichführung - Darstellungstechniken - Die Skizze - Schulung der Vorstellungskraft und der Kreativität

Die zur Anwendung gelangenden Übungen fördern über den rein technischen Aspekt hinaus die Vorstellungskraft und die Kreativität. Zur Unterstützung dieses wesentlichen Unterrichtszieles dienen auch die vielfältigen Kompositionsüben, Naturstudien, Flächengestaltungen und viele der anderen Aufgabenstellungen. 

FORM, LICHT, FARBE - Mag. Peter Pruner

Formen, Licht und Farben bestimmen die Wahrnehmung von Objekten und deren Wirkung auf den Betrachter in hohem Maße. Dies gilt natürlich auch für Räume und deren Ausstattung. Zur Vorbereitung des sicheren Umgangs mit Farben dienen spezielle Übungen, die den individuellen Zugang zu Farbempfindung und Farbwahrnehmung ermöglichen. Das Abklären der eigenen Beziehung zu Farben und Formen schafft wichtige Voraussetzungen für die zukünftigen Beratungs- und Entwurfspraxis.

Licht als elementares Gestaltungsmittel

Licht in seinen verschiedensten Ausprägungen gehört zu den elementaren Gestaltungsmitteln zur Unterstützung der differenzierten Wahrnehmung von Formen und Farben und zur Schaffung einer spezifischen Raumatmosphäre. Die Schulung der Wahrnehmung von Licht- und Schattenwirkungen erfolgt auf der Basis grundlegener Übungen. 

 

WARENKUNDE KÜCHE - Eva Zotter
WARENKUNDE BAD -  Ing. Norbert Habinger

Kein anderer Bereich fordert den Einrichtungsberater mehr als die funktionsgerechte Planung einer Küche. Als "Vermittler" zwischen Anwender und Hersteller wird der Küchenspezialist folgende an ihn gestellten Aufgaben erfüllen: Individualität bei der Raumgestaltung, ergonomische/körperfreundliche Grundsätze und idealer Materialeinsatz.

Im Unterricht werden zunächst die Grundkenntnisse vermittelt, die einen kompetenten Küchen- und Badspezialisten auszeichnen:

° Bedarfsanalyse und Wunschliste des Kunden
° Auflistung der von Möbel- und Geräteherstellern angebotenen Produkte
° Materialkunde
° Grundregeln der technischen Darstellungen
° Wissen um funktionellen Arbeitsablauf, um die Normen und die allgemeinen Planungsregeln
° Angebotswesen, Kalkulation und kaufmännische Auftragsbearbeitung
° Kenntnis der computerunterstützten Küchenplanung und Auftragsabwicklung

Nach den theoretischen Vorgaben folgt die praktische Umsetzung: Küchenplanungen werden als Projektarbeit schrittweise ausgeführt - von der ersten Ideenskizze bis zur Klärung von vermeidbaren Montageproblemen, von möglichen Kundenwünschen bis zur Rechnungslegung.

Durch die fachübergreifende Projektarbeit ist die kundengerechte Darstellung (Skizzen, Grundriss und Ansichten, Perspektive) gesichert.

Unterstützt wird das Unterrichtsprogramm durch Firmenpräsentationen in der Schule und durch die Besuche bei interessanten Fachbetrieben.

 

WARENKUNDE MÖBEL - Mag. Rudolf Berger

Der / die gute Einrichtungsberater/in verkauft nicht nur Möbel, sondern vermittelt dem Kunden Erfolgserlebnisse und Freude über eine gelungene Anschaffung. Das setzt aber eine umfassende Information und Beratung des Kunden voraus. Ziel des Unterrichtes in diesem Fach ist es, den Schülern das für ein gutes Beratungsgespräch notwendige Fachwissen über die Materialien, Konstruktionen und Ausführungsarten im Möbelbau zu vermitteln. Firmenpräsentationen, Exkursionen und Besuch von Messen ergänzen den Unterricht. 

WARENKUNDE TEXTIL - Andreas Berger

Von der Faser bis zum fertigen Produkt (Gardinen, Dekor- und Möbelstoffe, Teppichböden) von der echten Seide bis zur Polyester-Microfaser, von Kunst- und Kulturepochen, von Mode und Zeitgeist, von Design und Dessin, vom guten und schlechten Geschmack, von internationen Bezugsquellennachweis. Ziel ist, jenes Qualitätsbewustsein beim Verkäufer zu schaffen, ohne das ein Verkaufen hochwertiger Ware nicht möglich ist. Neben der rationalen Argumentation muss vor allem die emotionale Umsetzung begriffen und gelebt werden.

ALLGEMEINBILDENDE FÄCHER

Unter diesem etwas missverständlichen Titel fassen wir eine recht bunte Mischung an Gegenständen zusammen. Mit der Überlegung, dass unsere AbsolventenInnen nicht nur fachlich für die Tätigkeit in der Einrichtungsbranche bestens gerüstet sein sollen, kamen diese Fächer in den Lehrplan

ENGLISCHKENNTNISSE (in zwei Gruppen Englisch und Englisch-Fortgeschritten) - wenigstens in den Grundzügen, sollten für jeden von uns eine Selbstverständlichkeit sein. Vor allem auf Fachausdrücke und Verkaufsgespräche wird im Unterricht besonderer Wert gelegt.

BETRIESBWIRTSCHAFT ist ein Fach, in dem vor allem über Kaufvertragstechnik, Zahlung und Schriftverkehr gesprochen wird, während im Fach

RECHNUNGSWESEN die Grundlagen der Buchhaltung vermittelt werden.

KAUFMÄNNISCHES RECHNEN / EDV - die SchülerInnen sollen die Rechenverfahren der Wirtschaftspraxis gewandt und sicher beherrschen, sie sollen Aufgaben der Kalkulation im Warenhandel lösen können.

KUNSTFORMENLEHRE - die AbsolventenInnen sollen stilistische Merkmale bedeutender Kunstepochen kennen, die Stilformen von Einrichtungsgegenständen benennen können.

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