Schule für Einrichtungsberater
Schule
Vortragende
Warenkunde Küche PDF Drucken E-Mail

Mag. Hubert Lagler
HTL Mödling - Innenausbau
Hochschule für Angewandte Kunst - Innenarchitektur Wien
ab 1984 Atelier für Innenarchitektur in Brunn am Gebirge
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1981



Kein anderer Bereich fordert den Einrichtungsberater mehr als die funktionsgerechte Planung einer Küche. Als "Vermittler" zwischen Anwender und Hersteller wird der Küchenspezialist die gestellten Aufgaben erfüllen: Individualität bei der Raumgestaltung, ergonomische/körperfreundliche Grundsätze und idealer Materialeinsatz.

Im Unterricht werden zunächst die Grundkenntnisse vermittelt, die einen kompetenten Küchenspezialisten auszeichnen:

° Bedarsanalyse und Wunschliste des Kunden
° Auflistung der von Möbel- und Geräteherstellern angebotenen Produkte
° Materialkunde
° Grundregeln der technischen Darstellungen
° Wissen um funktionellen Arbeitsablauf, um die Normen und die allgemeinen Planungsregeln
° Angebotswesen, Kalkulation und kaufmännische Auftragsbearbeitung
° Kenntnis der computerunterstützten Küchenplanung und Auftragsabwicklung

Nach dem theoretischen Vorgaben folgt die praktische Umsetzung: Küchenplanungen werden als Projektarbeit schrittweise ausgeführt - von der ersten Ideenskizze bis zur Klärung von vermeidbaren Montageproblemen, von möglichen Kundenwünschen bis zur Rechnungslegung.

Durch die fachübergreifende Projektarbeit ist die kundengerechte Darstellung (Skizzen, Grundriss und Ansichten, Perspektive) gesichert.

Unterstützt wird das Unterrichtsprogramm durch Firmenpräsentationen in der Schule und durch die Besuche bei interessanten Betrieben.

 
Marketing PDF Drucken E-Mail

Mag. Helmut Almhofer

Gymnasium
Handelsakademie
Studium der Betriebswirtschaftslehre
1993 Gründung der Kommunikationsagentur 2-morrow Graz und Wien
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 2000

Marketing

Marketing beginnt beim Verkäufer. Im Unterricht wird neben den fachlichen Grundlagen zum Thema Marketing verstärkt Wert auf Selbstvermarktung und Präsentationstechnik der Schüler gelegt, um Inhalte und Zielsetzungen auch an den Kunden transportieren zu können. Nur wenn ein Verkäufer gut präsentieren und sich selbst vermarkten kann, wird er auch Erfolg haben. Durch Projektpräsentation und Einzelpräsentation haben die Schüler mehrmals Gelegenheit sich ständig zu verbessern und eine Selbstsicherheit bei Präsentationen aufzubauen.

Unterrichtsinhalte:

  • Entwicklungen und Trends am österreichischen Möbelmarkt
  • Anforderungen an erfolgreiche Möbelmanager
  • Ursachen von Insolvenzen
  • Einführung Marktforschung und Mystery Shopping
  • Grundlagen eines Marketing- und Kommunikationskonzeptes
  • Trends im Marketing
  • Käuferverhalten
  • Kundenloyalität und Kundenzufriedenheit
  • Das geänderte Kundenverhalten beim Einrichtungskonsumenten


 
Warenkunde Möbel PDF Drucken E-Mail

Reinhard Schwab

1976 Gründung eines freiberuflichen Planungsbüros für Innenarchitektur in Salzburg
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1998

 

                                                          

 

 

Warenkunde Möbel
4 Wochenstunden

Ein guter Einrichtungsberater verkauft nicht nur, er stimmt die Funktionen der Möbel und Einrichtung auf den jeweiligen Zweck ab und vermittelt so beim Kunden Wohlfühlen und Freude. Der Kundennutzen steht dabei immer im Vordergrund.
Der Unterricht beinhaltet Materialkunde (wie beispielsweise Holz als natürlichen Werkstoff, andere gebräuchliche Materialien wie Lacke, Kunststoff, etc.)
Konstruktion (Erstellen von Detailzeichnungen)
Eigene Entwurfs- und Verkaufsübungen
Mögliche Exkursionen zu Möbelhäusern und Erzeugerbetrieben

 
Verkaufstraining PDF Drucken E-Mail

Rainer Chistee

1990 Gründung der Fa. Chistée Marketing - Beratung & Training
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1999

Verkaufstraining 5 Wochenstunden

Wir alle leben vom "Verkauf"
Es ist unsere vorrangige Aufgabe, unsere Fähigkeiten und Kenntnisse ständig zu erweitern und zu verbessern. Wir müssen uns auf die aktuellen Gegebenheiten des Marktes einstellen und den Kunden noch mehr in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen.
Der Kunde ist heute nicht mehr passiver Abnehmer, sondern aktiver Partner, der mehr als Produkte und Service wünscht. Er verlangt die ganzheitliche Hinwendung auf seine Bedürfnisse, Wünsche, Anforderungen und Probleme. Er verlangt nach Individualität.

Unterrichtsschwerpunkte:
Fach- und Sachkenntnisse des kundenorientierten Verkaufens
Sicherheit im Auftreten und Ausdruck
Einfühlungsvermögen
Kundenanalyse (Wünsche, Erwartungen, Anforderungen)
Strukturierte Gesprächsführung
Überzeugende Kommunikationstechniken
Verkaufswirksame Warenpräsentation
Das Preisgespräch
Die Einwandbehandlung
Erfolgreiche Abschlusstechnik
Umgang mit Konflikten/ Reklamation
Effiziente Arbeits- und Zeitplanung
Unternehmerisches Denken
Teamarbeit


 
Textil Bodenbeläge Tapeten PDF Drucken E-Mail

Andreas Berger

Handelsakademie
Schule für Einrichtungsberater
1997 Übernahme Fa. Dekor Berger KG Vöcklabruck
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1999

Textil - Bodenbeläge - Tapeten
3 Wochenstunden


Von der Faser bis zum fertigen Produkt (Gardinen, Dekor- und Möbelstoffe, Teppichböden), von der echten Seide bis zur Polyester Microfaser, von Kunst- und Kulturepochen, von Mode und Zeitgeist, von Design und Dessin, vom guten und schlechten Geschmack, vom internationalen Bezugsquellennachweis.
Ziel ist, jenes Qualitätsbewusstsein beim Verkäufer zu schaffen, ohne das ein Verkauf von hochwertigen Waren nicht möglich wäre.

 
Rechtskunde und Volkswirtschaftslehre PDF Drucken E-Mail

Mag. Stefan Pfisterer

Jus Studium an der Universität Salzburg
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 2007

Rechtskunde und Volkswirtschaftslehre
2 Wochenstunden

Das Fach Rechtskunde rundet den kaufmännischen Bereich mit juristischem Wissen ab.
Handelsrecht
Wettbewerbsrecht,...

Volkswirtschaftslehre:
Es werden die wichtigsten Grundlagen über das österreichische Rechtssystem vermittelt
Verfassung
Gesetzgebung
Verwaltung
Gemeinschaftsrecht
Gerichtsbarkeit

Darauf aufbauend sollen für die Berufsausübung wichtige Rechtsvorschriften aus den Bereichen Zivilrecht, Handelsrecht und Arbeitsrecht behandelt werden

 
Kunstformenlehre PDF Drucken E-Mail

Mag. Sigurd Lettner   

Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1988

Kunstformenlehre
1 Wochenstunde

In der Kunstformenlehre wird das Wissen über die unterschiedlichen Stilrichtungen vermittelt.
Der Schüler soll die stilistischen Merkmale der Kunstepochen kennen und sie anhand von Werken aus Architektur, Plastik und Kunsthandwerk, insbesondere Möbel, sicher unterscheiden können.

 
Rechnungswesen PDF Drucken E-Mail

Mag. Dietmar Juriga

Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 2000

Rechnungswesen
2 Wochenstunden


Ziel des Unterrichts ist es, die Bücher eines Kleinbetriebes zu verstehen und führen zu können. Der Schüler soll zur eigenen Weiterbildung auf dem Gebiet des Rechnungswesens bereit sein und Weiterbildungsmöglichkeiten von sich und Mitarbeitern planen und organisieren können.


Kaufmännisches Rechnen
2 Wochenstunden

Ziel ist es die Rechenverfahren der Wirtschaftspraxis gewandt und sicher beherrschen zu können und Aufgaben der Kalkulation im Warenhandel zu lösen.


Betriebswirtschaftslehre / Schriftverkehr
3 Wochenstunden

In der Betriebswirtschaftslehre werden vor allem die Themen Kaufvertragstechnik, Zahlung und Schriftverkehr besprochen.
Der Schüler soll die Aufgaben, die Struktur, die Dynamik und die Beziehung zur Außenwelt von Wirtschaftsbetrieben kennen. Das Erkennen von betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen, sowie das Lösen betriebswirtschaftlicher Probleme steht im Vordergrund des Unterrichts.
Einen weiteren Aspekt des Unterrichts stellt der Umgang mit Normen, Gesetzen, Usuancen und Nachschlagewerken dar.


 
Freihandzeichnen PDF Drucken E-Mail

Mag. Peter Pruner

Fachschule für Maschinenbau
Akademie für Angewandte Kunst Wien - Abt. Industrial Design
Studium der Pädagogik
1975 - Mitbegründer des Instituts für Soziales Design, Entwicklung und Forschung Wien
Lehrer der Schule für Einrichtungsberater seit 1990

Freihandzeichnen
4 Wochenstunden

Die Freihandzeichnung ist ein für den Einrichtungsberater in vielen Situationen der Kundenberatung und des Entwurfs rationell einsetzbares, überaus flexibles und kreativ anwendbares Mittel zur Darstellung von gestalterischen Sachverhalten. Die Freihandzeichnung ist richtig angewandt, daher ein wichtiges Kommunikationsmittel, das dazu beitragen kann, Vorstellungen zu verdeutlichen und Irrtümer im Abwicklungsprozess zu vermeiden.
Voraussetzung für die professionelle Freihandzeichnung ist eine sichere Strichführung, welche auch für die Anwendung anderer Darstellungstechniken, wie Markertechnik notwendig ist.
Trainiert werden:
verschiedene Möglichkeiten der Strichführung
schnelle Skizzen
unterschiedliche Techniken der bildhaften Darstellung (Bleistiftzeichnung, Pastellkreide, Markerstift, Farbstift)

Nicht jede Aufgabenstellung erfordert die gleiche zeichnerische Umsetzung. Deshalb wird in diesem Fach Wert darauf gelegt, dass neben dem sorgfältigen, präsentationsreifen Ausarbeiten von Darstellungen, auch das Herstellen der "schnellen Skizze" erlernt wird. Mit einer guten Skizze wird man in vielen Situationen der Beratungspraxis durchaus das Auslangen finden. Die einfache Skizze hat gegenüber den komplexeren Darstellungstechniken den Vorteil, dass u. U. auch mit wenigen Strichen, also mit geringem Aufwand an Zeit und Material, wesentliche Aspekte eines Gestaltungsproblems in ausreichender Qualität dargestellt werden können. Doch sowohl die sorgfältige, im Bedarfsfall räumliche Zeichnung, die in Farbe einen möglichen echten Eindruck einer Raumsituation vermittelt, als auch die einfache Skizze, die ein Gestaltungsdetail oder einen besonderen Aspekt einer Gestaltungslösung verdeutlichen soll, haben in der Praxis ihre Bedeutung.

Inhalte:
Förderung der Vorstellungskraft und Kreativität
Kompositionsübungen
Naturstudien
Flächengestaltungen

Ziele:
Überwindung von Hemmschwellen beim Zeichnen
sicherer Einsatz von Freihandzeichnung und Darstellungstechniken
Herstellung von korrekten und effektvollen Wandansichten und räumlichen, mehrfarbigen Darstellungen ( in Koordination mit Entwurfszeichnen, Darstellende Geometrie, Warenkunde Küche)
richtiger Einsatz der Darstellungsmaterialien
sichere Wahl der Darstellungstechnik
vor allem aber: Vermeidung gravierender Darstellungsfehler

 
Form Licht Farbe PDF Drucken E-Mail

Mag. Peter Pruner

Fachschule für Maschinenbau
Akademie für Angewandte Kunst Wien - Abt. Industrial Design
Studium der Pädagogik
1975 - Mitbegründer des Instituts für Soziales Design, Entwicklung und Forschung Wien
Lehrer der Schule für Einrichtungsberater seit 1990

Form Licht Farbe
1 Wochenstunde

Formen, Licht und Farben bestimmen die Wahrnehmung von Objekten und deren Wirkung auf den Betrachter in hohem Maße. Dies gilt natürlich auch für Räume und deren Ausstattung. Deshalb gehört die Auseinandersetzung mit diesen Aspekten der Gestaltung im Bereich Einrichtungsberatung zu den wesentlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Ausübung des Berufs des Einrichtungsberaters.
Es geht vor allem darum, neu - sehen zu lernen - und eine hohe Sicherheit bei der Beurteilung von gestalterischen Merkmalen, wie Proportionen, Kontraste, Gliederungen, Farbnuancierungen, Oberflächenwirkungen,... zu entwickeln.

Zur Vorbereitung des sicheren Umgangs mit Farben dienen spezielle Übungen, die den individuellen Zugang zu Farbempfindung und Farbwahrnehmung ermöglichen. Das Abklären der eigenen Beziehung zu Farben und Formen schafft wichtige Voraussetzungen für zukünftige Beratungs- und Entwurfspraxis.

Licht in seinen verschiedensten Ausprägungen gehört zu den elementaren Gestaltungsmitteln zur Unterstützung der differenzierten Wahrnehmung von Formen und Farben und zur Schaffung einer spezifischen Raumatmosphäre. Die Schulung der Wahrnehmung von Licht- und Schattenwirkungen erfolgt auf Basis grundlegender Übungen.

Im Vordergrund des Unterrichts steht, die Lehrinhalte durch praktisches Erproben erlebbar zu machen.

Ziele:
sichere Anwendung von Farben
Kennen der individuellen Unterschiedlichkeiten bei der Beurteilung von Farben
Kennen von psychologischen Farbwirkungen
differenzierte Beurteilung von Formen und Flächenwirkungen
sicherer Umgang mit Proportionen
kreativer Einsatz von Formen, Farben und Effekten des Lichts
sichere zeichnerische Darstellung von Farben und Hell/ Dunkel- Effekten

 
Entwurfszeichnen PDF Drucken E-Mail

HTL Innsbruck für Innenausbau
Studium für Innenarchitektur und Design - Universität für Angewandte Kunst Wien
Selbständiges Architekturbüro seit 1979
Lehrer an der Schule für Einrichtungsberater seit 1980
Direktor der Schule für Einrichtungsberater seit 2007 

Mag. Christian Dallio - Schulleitung

Entwurfszeichnen
4 Wochenstunden

Das Fach Entwurfszeichnen gliedert sich in zwei große Themenbereiche.
 

Möbeldesign - International und national führende Möbelproduzenten werden im Unterricht vorgestellt und näher erläutert. Ziel ist es, verschiedene Einrichtungsphilosophien kennen zu lernen und deren Einsatzbereich in praxisnahen Projekten umzusetzen.

Entwurf - Anhand von verschiedenen Projekten wird erlernt, wie ein Gebäude bzw. ein Raumgrundriss richtig eingeteilt und strukturiert wird. (Wohnfunktionen und deren Abläufe)
Der Grundrissentwurf ist die Voraussetzung für die nachfolgenden Gestaltungsbereiche wie Küche, Bad, Essen, Schlafen,...
In der heutigen Zeit ist es wichtig, nicht nur Stauraum zu schaffen und Wohnfunktionen abzudecken, sondern Bereiche des Zurückziehens, des Erholens und des Regenerierens zu definieren. Den Bewohnern soll es ermöglicht werden, sich selbst zu inszenieren. All diese Punkte werden analysiert und fließen in das jeweilige Projekt mit ein. Das Endziel des Entwurfszeichnens ist die Herstellung normgerechter und ausführungsreifer Einrichtungspläne. Dies erfordert Zeichenkenntnisse zur maßstäblichen Raumdarstellung in Grundriss, Aufriss, Seitenriss und Perspektive. Ehe konkrete Entwürfe erarbeitet werden, soll der Schüler mit den grundsätzlichen Begriffen, Regeln, tektonischen Vorgängen und Grundfunktionen des Wohnens, sowie deren Konzeption vertraut gemacht werden.


Grundsätze der Raumgestaltung sind:
Gliederung der Wohnung in den offiziellen und intimen Bereich
Gliederung eines Raumes nach Lichteinfall
Bedeutung der gewählten Horizonte
raumkorrigierende Maßnahmen durch Farbe
Material, Muster und Strukturen
Information durch Firmenrepräsentanten
Messebesuche
Exkursionen zu Möbelhändlern- und herstellern

 
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